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Fotocommunity-Bilder (34)

Schon unzählige Male in der Form fotografiert: Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas mitten in Berlin und in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor. Auch wenn man Fotos aus dieser Perspektive durch die Reihen der Betonstählen zuhauf findet – bei diesem fand ich den Effekt durch den überstrahlten Himmel sehr interessant. Um die Hoffnungslosigkeit noch zu unterstreichen, hatte ich das Bild in s/w veröffentlicht. (Wobei man zwischen all dem Beton ohnehin kaum andere Farben sieht …)


Snack-Box-Nachschlag

Im Gegensatz zu den sehr kompakt ausgeführten Lunchables (hier sieht man eine geöffnete Packung) sind die Gutfried-Snack-Boxen etwas großflächiger gestaltet. Ob für mehr Sichtbarkeit im Regal oder um mehr Schein als Sein abzubilden, kann ich nicht beurteilen – aber bei solchen Verpackungen bleibt ein deutlich schaler Beigeschmack übrig. Und das liegt in dem Fall mal nicht an den Schmelzkäse-Sandwich-Scheiben …

(Okay, reine Packungen mit Wurst- und Käse-Aufschnitt sind auch flach ausgeführt, aber da bietet sich das meistens so an. Die kompakte Lunchables-Dose, in der Wurst und Käse einfach pragmatisch übereinandergestapelt liegen, wirkt aber im Gegensatz zu diesem Produkt deutlich ehrlicher.)


Zerbrochenes Glas mit getrockneten Erdbeeren

Seit ein paar Wochen haben wir die getrockneten Früchte von Frudist im Sortiment. Als kleines Schmankerl, aber vor allem auch, damit man die Ware mal sehen kann, haben wir von allen vier Artikeln auch jeweils ein großes Glas in dem Aufsteller stehen.

Ein unachtsamer Kunde hatte leider vor ein paar Tagen den kompletten Aufsteller umgerissen und dabei ist eines der Gläser leider zerbrochen. Nicht nur, dass wir die Ware so nicht mehr verkaufen könnten, nicht einmal mehr für den Eigenbedarf hätten wir es noch verwenden wollen. Durch das gebrochene Glas waren Scherben und Splitter überall zwischen den getrockneten Erdbeeren. Das war leider ein Fall für die Tonne. :-(


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Gedenkstätte vor dem Fenster

Für Thomas hat jemand eine kleine Gedenkstätte hier auf dem Gehweg vor dem Laden eingerichtet. Aus menschlicher Sicht eine wunderschöne Geste. Kann Thomas sich zwar auch nichts mehr von kaufen, aber es gibt Leute, die an ihn denken und denen er wichtig war. Danke.


5 Packungen Jacob's Kaffee

Ein Mann betrat unseren Laden und steuerte ziemlich zielstrebig auf das Kaffeeregal zu. Dort nahm er sich zunächst zwei Packungen Jacob's Krönung, nahm diese mit um die Ecke zum Müsliregal und stopfte sich dort die beiden Packungen unter die Jacke. Anschließend ging er zurück, holte sich zwei weitere Kaffeepakete und ließ diese in einem anderem Gang, vor Brotaufstrich und Knäckebrot, in seiner Jacke verschwinden.
Danach nahm er auch noch das letzte Paket "Krönung" aus dem Regal, welches wieder vor den Müsliriegeln den Weg in die Jacke des Ladendiebs fand. Der Dieb nutzte die unruhige Situation an der Kasse, um mitsamt seiner Beute zu entkommen. Der Kaffee löste zwar noch den Alarm der Warensicherungsanlage aus, aber der Mann rannte los und konnte so erfolgreich flüchten.

Wir vermuten, dass er unter der Jacke einen zunächst leeren Rucksack trug, den man an der Seite öffnen konnte. Dass sein Rücken mit jedem weiteren Kaffeepaket buckeliger wurde, untermauert diese Theorie. Wenigstens sah er hinterher aus wie Quasimodo von Victor Hugo.


Flickiflacki über der Aktionsfläche

Nach nur vier Monaten ist nun die nächste LED-Röhre gestorben. Eine der Lampen über der Aktionsfläche hatte sich vor ein paar Wochen schon als "Wackelkandidat" angekündigt, nachdem sie nach dem Einschalten ein paar Minuten lang geflackert hatte. Als sie dann mutmaßlich auf Betriebstemperatur kam, ging es wieder und so auch bis Samstag.

Gestern hat sie sich dann endgültig verabschiedet und mit einem ziemlich unkontrollierten Geflacker die Mitarbeiter genervt. (Man hätte natürlich auf eine Leiter steigen und die Röhre herausnehmen können, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden …) Im Gegensatz zu klassischen Leuchtstoffröhren hat die LED-Röhre das volle Repertoire an Lichterscheinungen zum Besten gebracht: Von kurzen Blitzen, die nur einen Bruchteil einer Sekunde dauerten und kaum wahrzunehmen waren, bis hin zu sekundenlangem Leuchten in voller Helligkeit.

Dass die LED-Röhren auch nicht ewig halten würden, war klar. Aber immerhin haben wir nicht mehr wie früher bei den klassischen Leuchtstoffröhren alle zwei Wochen einen Ausfall.


Lustige Strichcodes – 795

Strichcode-Fundstück von Susanne. Diesen mit verschieden großen Ähren hat sie auf einer Packung "Bauernmild"-Brot aus dem Hause Lieken Urkorn entdeckt:


Totengräber

Auf der Fahrt mit unserem alten Smart wunderte ich mich darüber, dass irgendwas in der Lücke zwischen den beiden Scheibenwischerblättern hin und her lief. Es blieb da auch bis nach Hause und dort entpuppte sich das unbekannte Etwas als ein Käfer, genauer ein schwarzhörniger Totengräber. Nicht selten oder gefährdet, aber sieht man ja nun auch nicht so häufig.

Wer genau hinsieht, kann erkennen, dass nicht nur ich einen blinden Passagier hatte, sondern der blinde Passagier ebenfalls noch jemanden huckepack trug: Ein paar Käfermilben ließen sich von dem Totengräber transportieren. Habe die gesamte Veranstaltung dann bei uns im Garten ins Gebüsch gesetzt …


Eddieday (11)

Katzen, liegen immer irgendwo herum … Hier leider aus reiner Erschöpfung Mitte Dezember 2025, wenige Tage bevor wir die Diagnose mit den beiden Nierenlymphomen im Endstadium bekommen hatten. Zum dem Zeitpunkt hatte Eddie nur noch wenig gefressen, ob aus Appetitlosigkeit, Übelkeit oder wegen Schmerzen aufgrund der entzündeten Stellen im Mäulchen werden wir wohl nie erfahren.


CSI: Nudelgang

Ein dumpfer Knall, ein rotes Spritzen – Sekunden später liegt das Opfer am Boden: Ein Glas fertige Tomatensauce, kaltblütig zerschellt. Spurensicherung? Überflüssig, die Beweise liegen überall verteilt. Spritzer bis in die dritte Fliesenreihe im Chipsgang, die Glasscherben liegen wie Tatwerkzeuge vor dem Regal verstreut.

Zeugen, die anonym bleiben möchten, berichten von einem kurzen Rutschen, dann Stille – bis auf das leise Ploppen der letzten Blasen im Saucensee. Das Motiv? Hinterhältige Schwerkraft. Der Täter? Unbekannt.

Der Tatort wird wird weiträumig abgesperrt, die Kundschaft gafft neugierig aus einiger Entfernung, und der wildgewordene Mopp rollt samt Wischeimer an. Fall abgeschlossen – bis zum nächsten Drama im Alkoholgang. Dann heißt es CSI: Schnaps!


Der Wodka-Umfüller

Wenn man denkt, man hat schon alles gesehen, kommt irgendjemand, der dir wieder neue Perspektiven aufs Leben aufzeigt. Zum Beispiel dieser feine Herr, der zur Umgehung der Warensicherungsanlage den Wodka aus der Flasche direkt in eine in einem Turnbeutel mitgebrachte Trinkflasche umgefüllt hat.

Das hatte er im Laufe des Vormittags sogar zweimal gemacht. Ein Kollege hatten beim Packen der Spirituosen die beiden noch gesicherten, aber aber geleerten Flaschen entdeckt, den Rest offenbarte der Blick in die Videoaufzeichnung.




Ich und mein Tesla Model Y (15)

Vor allem dem Wetter in den ersten Wochen des Jahres ist geschuldet, dass wir sehr viel mehr mit dem Auto gefahren sind, als wir es normalerweise getan hätten. Klar ist der Tesla neu und man will ja auch fahren und Erfahrungen sammeln, aber wir haben die Fahrten zur Firma tatsächlich nur dann auf vier Räder verlegt, wenn die Straßenverhältnisse keine sichere oder halbwegs angenehme Radtour zugelassen hätten. Frost alleine hat uns noch nie vom Radeln abgehalten, aber Schnee und Straßenglätte und auch Regen sind für uns Grund, das Auto zu nehmen.

So sind in den ersten drei Monaten mit dem neuen Auto bereits 5000 Kilometer zusammengekommen. Aber der Schnitt von rund 400 km pro Woche wird jetzt, da das Wetter wieder fahrradtauglicher wird, wohl wieder etwas kleiner werden.


Künstliche Butter

Im Gespräch mit einem Kollegen wollte ein Kunde wissen, warum eine bestimmte Butter so "unanständig teuer" (knapp 4 Euro pro Packung) sei, verglichen mit unserer einfachen Eigenmarken-Butter zum Discountpreis.

Da ich selber auch gerade Butter zur privaten Verwendung brauchte, kam ich im richtigen Moment zu den beiden hinzu und hatte die Frage des Mannes daher gerade noch mitbekommen. Ungefragt mischte ich mich ein und antwortete: "Das ist eine gute Bio-Butter."

Reaktion des Kunden mit spöttischem Tonfall, der damit mutwillig Bioprodukte direkt ins Lächerliche zog: "Die andere ist auch Bio. Oder wird die künstlich hergestellt?"

Da ich absolut sicher bin, dass der Mann das ernst meinte, ersparte ich mir jeglichen Kommentar und ließ die beiden stehen. Da hätten auch keine Erklärungen hinsichtlich der Vorteile eines Bio-Produkts von einem kleineren Hersteller gefruchtet …